Freiwilligendienst in Europa (ESK)

Sara aus Spanien bei unserem Familienfest in Aktion
Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.
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Im Europäischen Solidaritätskorps (ESK) können sich junge Leute, zwischen 18 und 30 Jahren, als Freiwillige für eine Dauer von sechs bis zwölf Monaten in einem gemeinnützigen Projekt im Ausland engagieren. Geboten wird die Möglichkeit, ein anderes Land, eine andere Kultur und eine andere Sprache intensiv kennen zu lernen. Nicht als ausgebildete/r Arbeitnehmer/in, sondern als Freiwillige/r auf Taschengeldbasis und auf begrenzte Zeit.

Entsendeorganisation Droste-Haus

Seit 1997 ist das Jugendaustauschwerk im Kreis Gütersloh e.V. (Droste-Haus) anerkannte Entsende- und Aufnahmeorganisation des Europäischen Solidaritätskorps (ehemals Europäischer Freiwilligendienst) und entsendet Freiwillige aus dem Kreis Gütersloh und Nachbargemeinden nach Europa.

Das Droste-Haus begleitet den Bewerbungsprozess, bereitet die Freiwilligen im Rahmen von Ausreiseseminaren auf den Freiwilligendienst vor und ist Ansprechpartner während des gesamten Projekts sowie nach der Rückkehr. Bei uns finden regelmäßig Beratungsgespräche und Seminare zum Thema „Auslandsaufenthalte“ statt.

Bewerbung

Als Jugendaustauschwerk im Kreis Gütersloh e.V. entsenden wir ausschließlich Freiwillige aus dem Kreis Gütersloh und den Nachbargemeinden. Wer nicht hier wohnt, kann auf dem European Youth Portal regional tätige Entsendeorganisationen finden. Zu einer Bewerbung im Droste-Haus als Entsendeorganisation gehören Lebenslauf, Motivationsschreiben und alle relevanten Zeugnisse und Referenzen. Es ist immer anzugeben, in welchem Zeitraum das Projekt beginnen und wie lange es dauern soll. 

Bewerbungen werden gerne per E-Mail angenommen und können an unsere allgemeine E-Mailadresse geschickt werden. Postalische Bewerbungen werden nur zurückgesandt, sofern ein vorfrankierter Briefumschlag beiliegt. Nach Eingang der Bewerbung finden Bewerbungsgespräche im Droste-Haus statt.

Beteiligte Partner

Der Freiwilligendienst im Europäischen Solidaritätskorps ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Entsendeorganisation, der Aufnahmeorganisation und der/m Freiwilligen. Um jeder/m Freiwilligen einen Einsatzplatz in Projekten und Ländern nach eigenem Interesse zu ermöglichen, bewerben sich Kandidaten nach einer Zusage durch das Droste-Haus als Entsendeorganisation selbstständig bei möglichen Aufnahmeprojekten. Viele Projekte sind im European Youth Portal zu finden. Dort ist eine einmalige Registrierung notwendig. Zur Unterstützung im Bewerbungsprozess stehen wir gern zur Verfügung.

Weiterführende Informationen

Ansprechpartnerin

Europäischer Freiwilligendienst

Miriam  Kettelhoit

Bildungsreferentin

Schillingsweg 11
33415 Verl
05246 2973
E-Mail senden

 

Europäische Freiwillige 2020/21

Szymon Litka
Mathilda Kröker

Szymon Litka ist 18 Jahre alt und leistet seit dem 09.08.2020 einen Europäischen Freiwilligendienst im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps bei uns. 

Szymon kommt aus Wroclaw/Polen und war bereits zwei Mal als Jugendlicher mit der polnischen Gruppe in Verl und hat hier an den Austauschprogrammen teilgenommen. Dadurch hat er Verl und das Droste-Haus kennengelernt und es gefiel ihm so gut, dass er nun für ein Jahr bei uns aktiv sein wird. Zunächst arbeitet er in der Offenen Ganztagsgrundschule in Sürenheide und wird auch in den anderen Bereichen tätig sein.

 
 

Mathilda Kröker aus Rheda-Wiedenbrück wird am 14.09.20 nach Frankreich entsendet. Sie geht für 11 Monate nach Bordeaux. Die Aufnahmeorganisation ist das Centre Régional Information Jeunesse Nouvelle-Aquitaine. 

 

An dieser Stelle berichtet Szymon über sein Jahr

Bericht November

Ich heiße Szymon und ich komme aus Polen. Seit 3 Monaten lebe ich in Verl bei einer Gastfamilie. In dieser Zeit ist wirklich ganz viel Neues in meinem Leben passiert. Jeden Tag von Montag bis Freitag arbeite ich in der St. Georg Schule in Sürenheide. Zu meinen Pflichten gehören zum Beispiel: bei den Hausaufgaben helfen, in Mensa fegen und mit den Kinder spielen. Diese Aufgaben sind nicht schwer und machen mir meistens viel Spaß. Die Kinder sind voll lieb und sympathisch, dazu kann man sich immer auf die Mitarbeiter verlassen. Montags und mittwochs besuche ich einen Sprachkurs in der Volkshochschule in Gütersloh. Die Sprachgruppe, die ich besuche ist relativ klein (zählt ungefähr 8 Personen), aber das finde ich eigentlich gut. Deswegen kann man mehr neue Dinge lernen und sich besser konzentrieren. Sowohl die Lehrerin als auch die anderen Schüler sind sehr nett und helfen mir immer, wenn ich was nicht verstehe. Am Ende des Kurses werde ich die Sprachprüfung machen, um das Sprachzertifikat zu bekommen. 

Vor 4 Wochen war ich in Köln auf einem Seminar, wo ich andere Freiwillige kennengelernt habe. Es war sehr schön, mit den Menschen aus anderen Ländern, die Zeit zu verbringen. Wir haben viel über den Freiwilligendienst im Ausland gesprochen und was wir jeden Tag in Deutschland machen. Das fand ich echt interessant. Mit ein paar Personen schreibe ich per WhatsApp bis heute. 

So sehen meine ersten drei Monate im Ausland aus. Ich bin voll zufrieden und auf jeden Fall habe ich viele neue Erfahrungen gesammelt und meine Sprachkenntnisse verbessern. Ich bin neugierig, was in nächsten 9 Monate noch passiert.